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Berufliches:

Bis Sommer 2006 war ich als Hauptschul- und Beratungslehrer in Mömlingen tätig. Seit 1. August 2006 bin ich stellvertretender Schulleiter der Volksschule Klingenberg. In meinen Aufgabenbereich fällt die Weiterentwicklung der Grund- und Hauptschule:

- Ausbau der individuellen Förderung

- Berufsvorbereitung an der Hauptschule

- Gründung eines Fördervereins

- Kooperation mit Firmen, Handwerk, Vereinen etc.

- Einführen und Konzepterstellung der Schulsozialarbeit

- und, und, und.

Als Schulberatungslehrer berate ich Schüler und deren Eltern sowie Lehrkräfte an den Volksschulen in Leidersbach, Wörth und Klingenberg. In diese Aufgabe fällt die Kooperation mit Jugendamt, Schulamt, Polizei, Erziehungsberatungsstellen und vielen weiteren Hilfsdiensten im Landkreis.

Die Lehrkräfte vertrete ich im Landkreis als stellvertretendes Mitglied im Personalrat. Nun bin ich bereit, meine beruflichen Pläne zurückzustellen und für das Amt des Bürgermeisters in Wörth zur Verfügung zu stehen.


                   Jens Marco Scherf

Klimaschutz vor Ort nicht nur als Schlagwort, die langfristige Sicherung des Hauptschulstandorts Wörth über das Jahr 2017 hinaus sowie die Stadtentwicklung (Neu-Wörth, Bahnhofsplatz, Verkehrsplanung) erfordern einen Vollzeit-Bürgermeister, der an sieben Tagen in der Woche vor Ort ist. Im Gegensatz zum Amtsinhaber werde ich meine volle Tatkraft in den Dienst meiner Heimatstadt stellen.

Zu meinen konkreten Vorhaben gehört neben einem barrierefrei zugänglichen Bürgerbüro und einer raschen Neugestaltung des Bahnhofsplatzes in Kooperation mit der Westfrankenbahn der in Wörth lange überfällige Einstieg in die offene Jugendarbeit in Ergänzung zu der bewährten Vereinsjugendarbeit.

Das Fehlen von qualitativ hochwertigen Angeboten für unsere Jugendlichen ist ein Missstand, den ich nicht mehr tolerieren werde. Dabei denke ich auch an einen Austausch zwischen Jung und Alt in Kooperation mit dem Seniorenzentrum.

Politische Erfahrung:

- seit 2002 Vertreter Wörths und des Landkreises im Kreistag

- Verantwortung im Jugendhilfeausschuss

- Mitglied des Kreisausschusses (u.a. Haushalts- und Finanzpolitik, Verkehr usw.)

Persönliches:

Als gebürtiger Wörther, 1974 geboren, wuchs ich in der Schifferstadt auf, besuchte hier Kindergarten und Grundschule. Nach dem Abitur am Gymnasium in Erlenbach und dem Lehramtsstudium in Würzburg war ich zwei Jahre an der Verbandsschule in Faulbach tätig. Mittlerweile Vater zweier Töchter fand ich im Jahr 2001 den Weg zurück nach Wörth.

Nach der für die Familie schmerzlichen Trennung von meiner Frau im Frühjahr 2006 lebe ich in Wörth mit meiner jüngeren Tochter, während meine Ex-Frau mit meiner älteren Tochter in Elsenfeld wohnt. Unsere Kinder sehen sich regelmäßig und wir sind glücklich darüber, wie gut es nun allen geht.

Seit Sommer 2007 leben meine 9-jährige Tochter und ich nicht mehr alleine, sondern gemeinsam mit meiner neuen Lebensgefährtin in meinem Elternhaus in der Carl-Wiesmann-Straße.

Die Bürgerinnen und Bürger der Schifferstadt entscheiden am 2. März 2008, wer als Bürgermeister die Geschicke der Stadt lenken und die Verantwortung für die Weiterentwicklung Wörths übernehmen soll.

Nun 33 Jahre alt, mit der Erfahrung als Kreisrat sowie im dritten Jahr als Schulleiterstellvertreter an den Volksschulen in Mömlingen sowie seit 2006 an der Volksschule in Klingenberg, stehe ich bereit für das Amt des Bürgermeisters in Wörth.

Am 2. März beginnt die Zukunft.

1. Mehr Demokratie leben!

Ich stehe für einen demokratischen Neuanfang in meiner Heimatstadt: Wir müssen in Wörth mehr Demokratie leben. Mit mir wird es nicht passieren, dass der ausdrückliche Bürgerwille (man erinnere sich an den klaren Bürgerentscheid gegen den Weinberg) missachtet wird. Unsere Bürgerinnen und Bürger müssen bei politischen Entscheidungen eingebunden, nicht ausgegrenzt und bevormundet werden. Wörth hat eine mündige und kompetente Bürgerschaft. Vielen Dank hierbei für die über 500 Unterschriften für den Erhalt des Grimmesgrundtals in Wörth – nach diesem überzeugenden Votum der Bürgerschaft zog der Kreisverband der Freien Wähler vorerst seine Pläne für eine Odenwaldautobahn über Wörther Gemarkung zurück – ein Sieg der Menschen in Wörth!

2. Investitionskraft Wörths sichern!

Wörth ist eine Stadt mit viel Gewerbe. Doch negative Finanz- und Haushaltsentscheidungen der vergangenen Jahre haben die Investitionskraft unserer Stadt auf Jahre hinweg leichtfertig verspielt. Die Finanzkraft Wörths wiederherzustellen steht auf meiner Agenda oben! Wörth hat einen unverantwortlich hohen Schuldenberg angehäuft, das 2 ½-fache des durchschnittlichen Pro-Kopf-Verschuldung in Bayern! So ist jeglicher Handlungsspielraum verloren gegangen. Hier ist eine Politik mit Weitblick und Augenmaß notwendig. Investitionen wie am Bahnhaltepunkt können qualitativ hochwertig und kostengünstig erfolgen z. B. durch eine Kooperation mit der Westfrankenbahn!

3. Wörth – die Stadt der Familien

Über seine Stadtgrenzen hinweg soll Wörth als eine Familienstadt am Untermain strahlen. Die Bedürfnisse aller Generationen berücksichtigen, dazu gehören:

-          Ausbau der Krippenbetreuung für die Jüngsten

-          Qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesstätten

-          Ausbau und Sicherung von Hortbetreuung und Ganztagsangeboten an unserer Volksschule

-          Einstieg in die offene Jugendarbeit als starke Ergänzung zur guten Vereinsjugendarbeit in Wörth

-          Spielplätze für die Jungen, Ruheplätze für die älteren Menschen in Wörth

-          Ausbau des Freizeitangebots für alle Generationen

-          Erhalt der Naherholungsräume in Wörth – Erhalt des Grímmesgrundtals

-          ein Seniorenbeirat ist ein Chance, die Interessen der älteren Menschen besser zu berücksichtigen

-          Einkaufsmöglichkeiten in der Stadtmitte erhalten

-          Mobilität durch den neuen Stadtbus für Nicht-Autofahrer

-          Offene Wohnformen für Senioren

Eine Familienstadt denkt für die Kinder an die Zukunft – dazu gehört der aktive Klimaschutz und der Einstieg in die Energiewende in Wörth: Unser Ziel muss es sein, möglichst viel Energie zu sparen (was Kosten spart) und dezentral vor Ort in Wörth regenerativ zu erzeugen.

Dies sind nur drei Kernpunkte meines Programms – aber eines ist klar:

Die Zukunft Wörths lässt sich nur gestalten mit einem Bürgermeister, der

100% Kompetenz

100% Engagement

100% Zeit

für Wörth, Wörth und nur Wörth hat! Deshalb trete ich am 2. März als Bürgermeister für Wörth an, denn: Am 2. März beginnt die Zukunft!